Generative Musik/Kunst

Ich habe mich an einem Musikstück probiert, welches sich selbst erzeugt und dazu ein passendes Video entwickelt.

Folgendes Ergebnis kam dabei heraus.

 

Einzelheiten zur Musik

Generative Musik ist ein von Brian Eno geprägter Begriff. Dieser beschreibt Musik, die sich nie gleich anhört, ständigem Wechsel unterliegt und von einem „System“ generiert wird.

Es ist jede Klangquelle (analog, digital, Instrument, Naturklang, Alltagsgeräusch, …) erlaubt. Auch der Auslöser der Töne kann natürlichem oder künstlichem Ursprung, regelmäßig oder unregelmäßig, aber auch absolut zufällig durch Interaktion sein. Damit das Ganze harmonisch klingt, müssen die Klangquelle und der antreibende/manipulierende Mechanismus aufeinander abgestimmt sein.

Man kann dies sehr gut am Beispiel des Windspiels erklären, bei dem der Wind eine Kugel zufällig an Stäbe mit verschiedenen Tonhöhen anschlagen lässt, die sich oft wiederum gegenseitig anstoßen können. Daraus entsteht eine Tonfolge, die sich niemals wiederholt. Die Anordnung sorgt auch hier dafür, dass sich das Ergebnis immer harmonisch anhört.

Einzelheiten zum Video

Es handelt sich hier um Generative Kunst. Diese generiert sich im Rahmen von Regeln durch Software selbst. Äußere Einflüsse bzw. Interaktionen können das Ergebnis oder den Verlauf aber mitbestimmen.

Die Animation mit dem Namen „Wave Clock“ wurde in der Programmiersprache Processing entwickelt. Der Quellcode stammt von Matt Pearson und kann unter Attribution-NonCommercial 3.0 Lizenz verwendet werden.

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