(Partielle) Sonnenfinsternis 2015

Heute war die (partielle) Sonnenfinsternis angesagt. Um diese sehen zu können hatte ich mich mit Lutz in Wuppertal getroffen. In Düsseldorf war dies leider wegen des dichten Nebels kaum möglich.

Verlauf der Sonnenfinsternis 20.03.2015

Allerdings war der Himmel in Wuppertal leider auch durchgehend mit Hochnebel bedeckt, der sich mangels Sonnenenergie natürlich kaum auflösen konnte. Dies hatte aber den Vorteil, dass man die Sonne zwar noch gut beobachten konnte, aber auch einen gewissen natürlichen Augenschutz hatte.

(Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | 10:29 Uhr | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | 10:38 Uhr | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | 10:59 Uhr | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | mit sichtbaren Sonnenfleck (oben links) | 11:50 Uhr | Wuppertal-Elberfeld

Für die Aufnahmen habe ich an meiner Fujifilm X-E1 als Objektiv ein Spiegeltele Walimex pro 500 mm/1:6,3 einsetzen können, welches mir Lutz freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hatte. Bei einem Cropfaktor von 1,5 kam so ein Bildfeld heraus, welches 750 mm Kleinbild entspricht.

Das Objektiv hat einen T2-Anschluss. Da er diesen für seine Nikon adaptiert hatte, konnte ich durch einen weiteren Adapter einen Anschluss ermöglichen.

Der Filtervorsatz wurde unter Verwendung der Baader AstroSolar Sonnenfilterfolie (ND5 / 100.000x) von ihm selbst angefertigt.

(Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | Wuppertal-Elberfeld   (Partielle) Sonnenfinsternis 2015 | Wuppertal-Elberfeld

Update 03.04.2015:
Den Fleck auf der Sonne (rechte Aufnahme) hatte ich bewusst nicht wegretuschiert, da ich nicht wusste welches Objekt ich hier versehentlich „eingefangen“ hatte. Einen Satellit oder die ISS konnte ich durch Nachforschung ausschließen. Anschließend habe ich den Fleck in verschiedenen Aufnahmen finden können. Da die Sonne auf der Bildebene, wegen der niemals exakten Ausrichtung der Kamera, unterschiedliche Positionen hatte, konnte ich auch Sensorflecken oder Verschmutzungen auf dem Filter ausschließen. Letztlich brachte ein Artikel bei heise Foto den Beweis – es handelt sich tatsächlich um einen Sonnenfleck.

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