31. Dezember 2012 – 16:47
Zeit für Touren bei Tageslicht war in den letzten Wochen ziemlich rar. Allerdings hatte ich zumindest Gelegenheit die hochgelobten Nachtfotografiefähigkeiten der Fujifilm X-E1 einmal auf die Probe zu stellen. Im ersten Beitrag werde ich mich auf die Qualität bei Aufnahmen mit hoher ISO-Zahl beschränken.
Der APS-C Sensor der X-E1 hat gegenüber den üblichen Sensoren anderer Kameras zwei Besonderheiten. Zum einen besitzt dieser nicht die weit verbreitete Bayer-Matrix, sondern eine Matrix mit dem Bezeichnung X-Trans. Hier werden die Pixel der einzelnen Farben “unregelmäßig” angeordnet. Dies macht den Bildsensor weit weniger anfällig für den Moiré-Effekt, was zur zweiten Besonderheit führt. Der Sensor besitzt daher auch keinen Antialiasing-Filter, was der Abbildungsschärfe sehr entgegen kommt. Wer nun aber aufschreit und sagt, das würde aber auch das Rauschen deutlicher sichtbar machen, wird aber herb enttäuscht. Auch hier haben die Ingenieure von Fujifilm sehr gute Arbeit geleistet.
Im Folgenden sind zwei Aufnahmen (JPEG, Out-of-the-Cam) einer gepflasterten Fläche mit ISO 1600 und ISO 3200 zu sehen. In beiden Fällen hält sich der Verlust von Details sehr in Grenzen. Die einzelnen Pflastersteine sind nicht nur graue Flächen, sondern immernoch strukturiert. Auffällig ist hier, dass der optische Unterschied zwischen beiden Empfindlichkeiten sogar sehr gering ist.

XF 18-55/2,8-4,0 R LM OIS @ 26mm, f3,2, 1/5 Sek., ISO1600
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XF 18-55/2,8-4,0 R LM OIS @ 26mm, f3,2, 1/5 Sek., ISO1600 (100% crop) |
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XF 18-55/2,8-4,0 R LM OIS @ 28mm, f3,2, 1/9 Sek., ISO3200 |

XF 18-55/2,8-4,0 R LM OIS @ 28mm, f3,2, 1/9 Sek., ISO3200 (100% crop) |
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